KESR-Blog
Blog zum Kindes- und Erwachsenenschutz
Freiwilliger Eintritt oder Fürsorgerische Unterbringung?
Mit dieser Frage sah sich das Bundesgericht in einem neu veröffentlichten, zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenen Urteil konfrontiert. Das Bundesgericht betonte dabei, von einem freiwilligen Eintritt in eine Einrichtung könne nur ausgegangen werden, wenn die betroffene Person urteilsfähig
„Kinder der Landstrasse“
Diesen Montag, 27.4.2026, wird der Nationalrat eine Erklärung in Bezug auf das „Hilfs“werk der „Kinder der Landstrasse“ behandeln. Durch dieses „Hilfs“werk wurden Kinder von Jenischen in Einrichtungen untergebracht, um ein „angepasstes“ Leben zu führen (und im Ergebnis die Lebensweise der
Behindertenpolitik des Bundes
Die Behindertenpolitik 2023–2026 umfasst die zentralen Schwerpunktprogramme des Bundes zur Förderung der Gleichstellung und der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz. Der Bund hat vor kurzem informiert, dass diese Behindertenpolitik bis 2028 verlängert wird. Mehr dazu findet sich
AFZFG: Opfereigenschaft und Entwicklung der Fallzahlen
Im BGE 149 II 281 hat das Bundesgericht entschieden, dass bei einem Kind, welches zunächst bei Pflegeeltern fremdplatziert war und in der Folge von diesen adoptiert wurde, nicht nur die Zeit vor der Adoption, sondern auch die Zeit nach der
Staatshaftung
In einem neu publizierten Urteil musste sich das Bundesgericht mit der Staatshaftung auseinandersetzen. Dem Urteil lag, verkürzt wiedergegeben, folgender Sachverhalt zu Grunde: Eine verbeiständete Person (u.a. Vertretungsbeistandschaft mit der Aufgabe, für eine geeignete Wohnsituation bzw. Unterkunft besorgt zu sein) von
Vorsorgeauftrag oder Beistandschaft?
Wieder ein Mal publiziert ein Medium – dieses Mal der „Tagesanzeiger“ – einen Beitrag zum Thema, ob ein Vorsorgeauftrag oder eine Beistandschaft das sinnvollere erwachsenenschutzrechtliche Instrument ist. Die Beiträge – und auch der vorliegende Artikel – zeichnen sich dabei durch