Der Modellversuch „Jugendhilfeverläufe: Aus Erfahrung lernen (JAEL)“ (dieser ist online verfügbar, kann aber vorliegend nicht verlinkt werden) hat die langfristen Verläufe von ehemals fremdplatzierten jungen Menschen untersucht. Die JAEL-Studie gelangt unter anderem zum Ergebnis dass ein Teil (2/5) von ehemals ausserfamiliär untergebrachten jungen Menschen sich langfristig sehr gut und ein weiterer Teil (2/5) sich „ausreichend gut“ in die Gesellschaft integriert (vgl. Studie, S. 165 ff.; 225). Ein „besorgniserregend hoher Anteil“ (vgl. Studie, S. 165 ff; 225) weit aber erhebliche Schwierigkeiten in verschiedenen Lebensbereichen und ist in seiner gesellschaftlichen Teilhabe teils massiv beeinträchtigt: Eine besonders belastete Gruppe von 20% der jungen Menschen habe Schwierigkeiten in fast allen Lebensbereichen (Studie, S. 166).
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